Everyday for future ...weil Zukunft zählt

Nachhaltigkeit in der Abteilung Jugend & Soziales

Die Abteilung Jugend & Soziales umfasst offene, ambulante und stationäre Angebote der Jugendhilfe sowie die Drogenambulanz in Frankfurt und das Haus für drogenabhängige Wohnungslose, das Nordlicht in Hamburg. Die Arbeitsfelder unterscheiden sich in ihren Zielgruppen und inhaltlichen Schwerpunkten, sie sind jedoch durch ein gemeinsames Verständnis von sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit verbunden.

In unseren Jugendhilfe-Einrichtungen erleben Kinder und Jugendliche, dass ihr Handeln zählt. Durch alltagsnahe Nachhaltigkeitsprojekte vermitteln wir Struktur, Selbstvertrauen und Perspektiven – und zeigen: Zukunft beginnt dort, wo man selbst etwas bewirken kann.

Der Schwerpunkt unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten liegt auf nachhaltiger Bildung: Kinder und Jugendliche erleben im Alltag der Einrichtungen einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt, Ressourcen und Gemeinschaft. Nachhaltigkeit wird dabei konkret, handlungsorientiert und lebensnah vermittelt.

In der Drogenambulanz Frankfurt und im Nordlicht Hamburg, steht Nachhaltigkeit vor allem im Sinne sozialer Stabilisierung, Gesundheitsförderung, Teilhabe und verantwortungsvoller Nutzung von Ressourcen im Vordergrund. Auch hier geht es um Zukunftsperspektiven – angepasst an die jeweiligen Lebenslagen der Menschen.

Nachhaltigkeit in unseren Einrichtungen

Mit unserem Vorhaben unterstützen wir Jugendliche mit unseren pädagogischen Angeboten dabei, einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen zu entwickeln und diesen dauerhaft in ihrem Alltag zu verankern.

Nachhaltigkeit bietet dafür einen lebensnahen und handlungsorientierten Rahmen. Sie erhalten Raum, sich auszuprobieren und eigene Fähigkeiten zu entdecken. In der Gruppe wächst ein tragfähiges Gemeinschaftsgefühl und durch die konkrete Arbeit an Umweltprojekten wächst das Verständnis für Nachhaltigkeit. So erleben die jungen Menschen im Alltag der Einrichtungen, dass der Schutz ihres Lebensraums und die Bewahrung der Schöpfung sie persönlich betreffen.

- Wir bereiten aktuell einige Best Practices aus unseren Einrichtungen auf -

Nachhaltigkeit als Strategiethema

Nachhaltigkeit ist in der Abteilung Jugendhilfe der Malteser Werke als strategisches Thema fest verankert und Teil des Selbstverständnisses unserer Arbeit. Auf Ebene des Trägers ist Nachhaltigkeit im Rahmen der Corporate Social Responsibility (CSR) gebündelt – dem unternehmerischen Verantwortungsverständnis der Malteser Werke.

Für die Gesamtorganisation bedeutet das:

Wir orientieren uns an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, identifizieren konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und unterstützen unsere Einrichtungen bei ihren Nachhaltigkeitsaktivitäten. Ziel ist es, ein Bewusstsein für ressourcenschonendes Leben und Arbeiten zu schaffen und als gesellschaftlich verantwortliches sowie nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen sichtbar zu handeln.

Mit den Nachhaltigkeitsaktivitäten aller Abteilungen der Malteser Werke, werden praxisnahe Impulse gesetzt, die zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit in der gesamten Organisation beitragen.

Zum guten Schluss...

Nachhaltigkeit und Umweltschutz...

  • interessiert, bewegt und erreicht die Bewohner:innen und die pädagogischen Fachkräfte unserer Wohngruppen
  • interessiert, bewegt und erreicht nicht alle Bewohner:innen und pädagogischen Fachkräfte unserer Wohngruppen gleichermaßen und im gleichen Tempo
  • erfordert bisweilen auch Motivation und Ermunterung der Zielgruppe
  • gehört zur Strategie unseres Trägers und unserer Abteilung
  • benötigt personelle, strukturelle und finanzielle Ressourcen und Rahmenbedingungen
  • ist ein Prozess
  • muss die individuellen Möglichkeiten der Bewohner:innen berücksichtigen
  • ist manchmal auch anstrengend und nervend und gelingt nicht immer
  • ist Bildung
  • schafft Bewusstsein und schärft die Wahrnehmung von Dingen, die richtig und wichtig oder falsch sind
  • macht manchmal ein schlechtes Gewissen
  • ist zur Erhaltung und Bewahrung unserer Schöpfung elementar, weil es so nicht mehr lange weiter geht mit unserer Welt